Zwiesel Reiseführer
Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub
Mehr Infos über Zwiesel
Zwiesel liegt am Zusammenfluss des Großen und Kleinen Regen zum Schwarzen Regen in einem weitläufigen Talkessel am Fuß der Waldberge des Hinteren Bayerischen Waldes (Großer Arber, 1456 m; Großer Falkenstein, 1315 m; Kiesruck, 1.265 m) etwa zehn Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Regen, 35 Kilometer von Deggendorf (Deggendorf Ferienwohnungen | Deggendorf Reisetipps), 30 Kilometer von Grafenau (Grafenau Ferienwohnungen | Grafenau Reisetipps) sowie 15 Kilometer vom Grenzübergang zu Tschechien in Bayerisch Eisenstein (Bayerisch Eisenstein Ferienwohnungen | Bayerisch Eisenstein Reisetipps) entfernt. Zwiesel verfügt neben der Straßenanbindung über die B 11 auch über einen Knotenbahnhof der Bayerischen Waldbahn mit Verbindungen im Stundentakt nach Plattling, Bayerisch Eisenstein und Bodenmais (Bodenmais Ferienwohnungen | Bodenmais Reisetipps) sowie im Zwei-Stundentakt nach Grafenau.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten in Zwiesel
Bauwerke
- Stadtpfarrkirche St. Nikolaus: dreischiffiger, neugotischer Backsteinbau, erbaut 1892 bis 1896, mit einem 86 Meter hohen Turm, wird als Dom des Bayerischen Waldes bezeichnet
- Katholische Bergkirche Maria Namen: Rokokokirche, erbaut 1767, mit Deckengemälden von Franz Anton Rauscher (1731−1777)
- Kristallglas-Pyramide: Das Rekord-Bauwerk der Zwiesel Kristallglas AG ist über acht Meter hoch und besteht aus über 93.000 Weingläsern.
- Auf dem Stadtplatz steht die 1767 errichtete Bildsäule des Johannes von Nepomuk, der von St. Sebastian und St. Florian flankiert wird. Das Rathaus ist ein klassizistisches Gebäude aus dem Jahr 1838. Am unteren Ende des Stadtplatzes befindet sich der Schott-Brunnen, ein Geschenk der Schott Zwiesel AG aus dem Jahr 1975. 1998 wurde der Stadtplatz als Fußgängerzone ausgewiesen, was jedoch ein Bürgerentscheid 1999 wieder aufhob
Museen
- Waldmuseum Zwiesel: In 17 Räumen werden etwa 8000 Exponate aus den Bereichen Wald, Holz, Glas und Heimat gezeigt. In großräumigen Dioramen ist die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes hergestellt. Eine Pilzlehrschau rundet das Waldbild ab. Neu ist das komplett erhaltene Inventar der Stadtapotheke aus dem Jahr 1870. Im Waldmuseum wird auch der künstlerische Nachlass des niederbayerischen Komponisten Erhard Kutschenreuter aufbewahrt. Es ist vorgesehen, das Museum in das ehemalige Mädchenschulhaus oberhalb der Katholischen Kirche, das der Bayerischen Landesausstellung als Ausstellungsgebäude diente, zu verlagern und neu zu konzipieren.
- Glasmuseum Theresienthal: In einem ehemaligen Herrenschloss der Familie Poschinger befindet sich eine Sammlung mit Gläsern, die zwischen 1800 und 1930 hergestellt wurden. Zu sehen sind Glasobjekte der Kristallmanufaktur Theresienthal, die im 19. Jahrhundert an vielen europäischen Höfen zu bewundern waren.
- Unterirdische Gänge Zwiesel: ein bis ins Hochmittelalter zurückdatierbares Tunnel-System im Umfeld des Zwieseler Burgstalls. Erschlossen für den Besucherverkehr. Wechselnde Kunstausstellungen.
- Dampfbier-Museum der 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel: Die Brauerei der Familie Pfeffer ist bekannt für das sogenannte Dampfbier. Die historische Erlebnisbraustätte des Betriebs gibt Einblicke in die Brauereigeschichte(n) zwischen Tradition und Moderne.
- Spielzeug-Museum. Es wurde im Mai 1988 eröffnet und zeigt verteilt auf 6 Ausstellungsräume in über 45 Vitrinen Spielzeug aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert.
Der heutige Kurpark am Schwarzen Regen wurde ab 1885 durch den Verschönerungsverein Zwiesel angelegt. Hier lagen die „Grüben“, eine bis dahin weitgehend unberührte Wildnis. 1887 integrierte man den noch heute vorhandenen Weiher in die Anlagen. Erst 1888 war die Hauptarbeit vollendet, es wurden Bänke aufgestellt, Sträucher gepflanzt und die einzelnen Inseln durch Stege verbunden.
Im Jahr 1880 feierte Zwiesel sein erstes Volksfest, 1936 erstmals unter dem Namen Grenzlandfest. Nach der Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg wird es seit 1949 alljährlich begangen, anfangs auf dem Jahnplatz, ab 1956 auf den Pfefferwiesen und seit 1992 auf dem jetzigen Festplatz am Schwarzen Regen. Seit 1949 dauert das Grenzlandfest regelmäßig vom Samstag vor dem drittletzten Sonntag bis zum vorletzten Sonntag im Juli.
Während des Grenzlandfestes 1939 fand auf Anregung von Paul Friedl erstmals der Wettbewerb um den Volksmusikpreis Zwieseler Fink statt. Dieses älteste Sänger- und Musikantentreffen Bayerns wird inzwischen alljährlich im November veranstaltet.
1962 wurde von der Sektion Zwiesel des Bayerischen Wald-Vereins der Zwieseler Buntspecht ins Leben gerufen, eine der bedeutendsten Kunstausstellungen des Bayerischen Waldes. Alljährlich im August zeigen hierbei Maler, Grafiker, Bildhauer, Keramiker und Glaskünstler aus dem gesamten Bayerischen Wald, dem vorgelagerten Donauraum und Böhmen ihre Werke.
Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen während des ganzen Jahres wäre noch die Große Schnupftabakglas-Ausstellung des Vereins Gläserner Winkel zu erwähnen.
[ source: Wikipedia ]
Landkarte und Wegbeschreibung für Zwiesel
Bundesstraße 11 und 85.
Reise Insidertipps für Zwiesel

Schwellhaus
[ Quelle: Wikipedia]
Nützliche Webseiten
Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Zwiesel. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.
- Homepage von Zwiesel: Zwiesel (official home page)
- Wikipedia: Zwiesel
Mehr über die Geschichte von Zwiesel
Die ersten Siedler waren der Sage nach Goldwäscher. Erstmals wird Zwiesel 1255 als Dorf mit einer hölzernen Kapelle erwähnt. 1280 ist der Ort ein wichtiger Umschlagplatz nach Böhmen. Ab 1313 wird Zwiesel bereits als Markt bezeichnet. Johannes Aventinus schrieb ihn Zwisel auf seiner ersten bayerischen Landkarte von 1523. Am 11. September 1560 wurde dem Markt von Herzog Albrecht V. von Bayern das heute noch aktuelle Wappen verliehen.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde 1971 die Gemeinde Klautzenbach eingemeindet und am 1. Januar 1978 der größere Teil der Gemeinde Rabenstein in die Stadt Zwiesel eingegliedert. Die 1.250 Hektar umfassende Gemeinde Bärnzell kam am 1. Mai 1978 mit 652 Einwohnern zu Zwiesel.
[ source: Wikipedia ]
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