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Würzburg Reiseführer

Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub

Würzburg
Ceiling fresco
[ Quelle: Flickr]

Mehr Infos über Würzburg

Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Diözese Würzburg. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Frankfurt (Frankfurt Ferienwohnungen | Frankfurt Reisetipps) am Main, rund 120 Kilometer nordwestlich, Nürnberg (Nürnberg Ferienwohnungen | Nürnberg Reisetipps) 115 Kilometer südöstlich, Stuttgart (Stuttgart Ferienwohnungen | Stuttgart Reisetipps) 140 Kilometer südwestlich und Mannheim (Mannheim Ferienwohnungen | Mannheim Reisetipps) 177 Kilometer westlich. Die weltberühmte Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Im Jahr 2004 konnte Würzburg das 1300-jährige Stadtjubiläum feiern.

Würzburg liegt zu beiden Seiten des Mains im mittleren Maintal (Maintal Ferienwohnungen | Maintal Reisetipps) (Maindreieck). Die Stadt wird überragt von der Festung auf dem Marienberg auf der westlichen Höhe einer Muschelkalkplatte, in die sich der Main eingesenkt hat.


Podcast: Urlaub in Würzburg mit Live Like a German

Hören Sie mal rein - hier ist unsere Live Like a German Podcast mit dem Namen "Urlaub in Würzburg mit Live Like a German." Urlaub in Deutschland, nach dem "Live Like a German" Motto. Heute haben wir Gisela Schüttler zu Gast bei uns. Gisela wohnt schon seit über 20 Jahren in Würzburg und kennt sich daher sehr gut dort aus. Sie erzählt uns über Würzburg, interessante Würzburg Reise Insidertips und was man dort so alles sehen und unternehmen kann ... (moderiert von Reiner Kraft / Live Like a German)


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Gisela Schüttler
Gisela Schüttler

In dieser Podcast haben wir ein Interview mit unserem Live Like a German Vermieter Gisela Schüttler:

Ich bin in Rothenburg o.d.T. geboren und aufgewachsen. Dort habe ich mit Vergnuegen in Kathe Wohlfahrts Christkindlesmarkt gearbeitet. Zusätzlich noch im Kriminalmuseum. Denn die Geschichte ist mein Hobby.

Dann habe ich mich 1990 aber zu einer neuen Ausbildung als Altenpflegerin entschlossen. Ich bin in die schöne Bischofsstadt Würzburg am Main umgezogen. Dort habe ich dann auch meinen Mann den in Port Said geborenen Aegypter, Wael Abd el Khalek kennen und lieben gelernt und haben dann geheiratet. Vor 5 Jahren konnten wir dann den Traum von der Vermietung von Ferienwohnungen in Würzburg am Main verwirklichen.

Ich bin immer auch leidenschaftliche Gaestefuehrerin geblieben. "Travel with Care" für Senioren. So kann ich Beruf und Hobby verbinden. Meine Themenführungen in Volkach am Main mit der Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten" mit dem Marienaltar von Thilmann Riemenschneider.


LLAG: Hallo, hier ist Reiner Kraft von Live Like a German. Wir haben heute Gisela Schüttler zu Gast bei uns. Gisela wohnt schon seit zwanzig Jahren in Würzburg und kennt sich in der Gegend natürlich sehr gut aus. Nach unserem Motto „Urlaub in Deutschland“ haben wir heute ein paar Fragen zusammengestellt und gesammelt. Es geht speziell um Reisetipps für Würzburg, was man in Würzburg so alles unternehmen kann.

Erst einmal Hallo, Gisela, wir freuen uns auf jeden Fall, dass Sie uns heute helfen. Fangen wir doch einfach so an. Wie lange sind sie jetzt schon – also, Sie sind seit zwanzig Jahren da, wie lange … Sie haben jetzt Ferienwohnungen, die Sie vermieten – wie lange vermieten Sie diese schon?

G: Hallo, mein Name ist Gisela. Ja, ich hab schon in Rothenburg ob der Tauber im Tourismus gearbeitet, bei Käthe Wohlfahrt im Christkindlesmarkt. Dann war es schon immer ein Wunsch von mir, auch eine Ferienwohnungsvermietung zu machen. In Würzburg. Und wir haben das jetzt seit fünf Jahren … die Wohnung, in einem vierstöckigen Mietshaus, am Rande der Stadt, gleich der Fußweg in die Weinberge zum Weingut Knoll, einerseits, und andererseits ist man dann auch in fünfzehn Minuten an der Straßenbahnhaltestelle und kann dann gleich in die Innenstadt fahren. Das hat mir gut gefallen.

LLAG: Das heißt, die Wohnung ist also zum einen schon einmal sehr gut gelegen, dass man von da aus einen guten Standort hat, was zu unternehmen.

G: Ja, ja.

LLAG: Super. Was ist denn jetzt in Würzburg so das Besondere, ich sag mal, wenn jetzt jemand erst einmal so aus Deutschland mal ein längeres Wochenende machen will…. Was ist denn so das besondere an Würzburg, was da so ansprechend ist?

G: Ja, also, das ist in erster Linie das Wetter…

LLAG: Das Wetter? Das klingt…

G: Das Wetter. Würzburg ist eine der wärmsten und regenärmsten Gegenden Deutschlands – und das ist schon mal die halbe Miete wenn man so einen Ausflug, einen Urlaub macht. Und dann ist es so von Weinbergen umgeben. Würzburg liegt im Tal des Mains, des schönen Flusses, und es ist einfach schön.

LLAG: Das hört sich schon einmal gut an. Und jetzt wenn, sagen wir mal wenn hier jetzt auch viele Gäste aus international nach Deutschland kommen, die denken ja erst einmal so an die Orte wie München oder auch Heidelberg die so bekannt sind…. Würzburg ist vielleicht weniger bekannt. Was gibt es dann da jetzt so für Gründe, warum so ein internationaler Urlauber sich auf jeden Fall mal Würzburg anschauen sollte?

G: Ja, Würzburg liegt im Zentrum von Deutschland, 8 Stunden nach Holland, die gute Autobahnverbindung in die Schweiz und nach Norden, nach Berlin, da liegt Würzburg dann im Zentrum, man kann das so als Stützpunkt nehmen und dann die Ausflüge machen. Nach Rothenburg ob der Tauber, nach Nürnberg, nach Bamberg und auch in die kleinen schönen Städte im Frankenland.

LLAG: Also eine gute zentrale Lage in praktisch alle Richtungen ist man schnell.

G: Mhm, mhm, ja

LLAG: Jetzt haben wir noch ein paar Fragen. Wenn jetzt der Urlauber bei ihnen in die Ferienwohnung kommt, und dann da jetzt als Ausgangslage, was gibt’s denn jetzt zum Beispiel für Möglichkeiten wenn er morgens zum Beispiel aufsteht und sagt jetzt, ich hätt mal gern frische Brötchen oder ich würd gern einmal frühstücken gehen – was gibt’s denn da für Möglichkeiten?

G: Mhm, ja. Ja, der Urlauber kann sich dann wenn er mal aufsteht, die Füße vertreten, und dann die zehn Minuten zur nahe gelegenen Bäckerei laufen und da gibt es dann die Brötchen – Kaiserbrötchen, Roggenbrötchen, die ganzen vielen Angebote, die es eben in einer deutschen Bäckerei dann gibt.

LLAG: Das hört sich gut an. Wie heißt denn die Bäckerei?

G: Das.. es sind verschiedene. Da gibt’s die Bäckerei Schiffer, die Bäckerei Müller … und wie sie alle heißen.

LLAG: Und, also, sind die alle gleich gut oder gibt’s da eine, die sie besonders empfehlen würden?

G: Ja, also, das ist .. ich empfehle eigentlich, in dem Supermarkt in Kupsch, die haben auch eine sehr schöne Brottheke und da kann man dann auch die anderen Dinge gleich mit besorgen, zum Beispiel Schickemack, das ist Maintal "Hiffenmark " die Hagebuttenmarmelade, oder…

LLAG: Wie hieß das? Können Sie das noch einmal…

G: [Lacht] Schickemack (?), … heißt das.

LLAG: Okay. Das ist so eine Spezialität dann…?

G: Ja, ja. Und dann kann man noch Obatzda essen. Obatzda, das ist der eingemachte Camembert…

LLAG: Okay…

G: … der Käse ist auch eine Spezialität.

LLAG: Okay, super.

G: Oder fränkische Würste. Landjäger. Gutsleberwurst. Alles Wurstspezialitäten vom schwäbisch-hällischen Schwein.

LLAG. Mhm. Und das ist jetzt alles in diesem, in dem Supermarkt … also, da ist jetzt eine Metzgerei, da ist ja jetzt wirklich alles drin…

G: Ja, ja.

LLAG: Wie weit ist jetzt der Supermarkt noch mal von den Wohnungen weg?

G: Ja, also, das sind 15 Minuten.

LLAG: Also, sollte man das mit dem Auto oder kann man auch mit …

G: Also, das ist eigentlich ein schöner Spaziergang.. es geht. Unser Stadtteil, das war vor 150 Jahren noch ein Teil von den Weinbergen, dann wurde die Eisenbahn gebaut und man brauchte dann Wohnraum für die ganzen Bahnarbeiter – und so ist unser Stadtteil entstanden.

LLAG: Wie heißt der Stadtteil jetzt nochmal?

G: Der heißt Kombühl.

LLAG: Kombühl, okay… Das hört sich gut an. Das heißt, man kann einen schönen Spaziergang machen und dann kann man sich gut morgens eindecken, mit allen möglichen Köstlichkeiten.

G: Ja, ja, genau. Also, es geht halt abwärts und dann, wenn man heimgeht, geht es wieder ein bisschen aufwärts.

LLAG: Ja, wie ist das denn, ich sag mal so mittags, wenn man dann mal sagt, okay, ich geh mal in die Stadt jetzt rein… Was kann man denn in der Stadt so alles machen – ich meine jetzt, in der Innenstadt.

G: Ja, in der Innenstadt, wie gesagt, mit der Straßenbahn in zehn Minuten ist man in der Innenstadt. Man kann in den Dom gehen, ins Münster, in die Marienkapelle, in die Residenz, auf die Festung kann man hochlaufen – das kennen Sie vielleicht von der Autobahn her, die Würzburger Residenz …also, das ist von weither, ein weiter Blick ins Land.

LLAG: Wie ist das so mit Shopping und Einkaufsmöglichkeiten…?

G: S. Oliver, die bekannte Firma, der hat seinen Anfang in Würzburg genommen und das ist jetzt ein wirklich wichtiges … Bekleidungsgeschäft in Würzburg.

LLAG: Ah ja, alles da. Das hört sich gut an – also, man kann dann wirklich so einiges an Sachen unternehmen, man kann gut einkaufen…

G: Mh, mh [zustimmend]

LLAG: Wie ist es dann z.B. abends wenn man dann sagt, jetzt hatte ich einen langen Tag, jetzt möchte ich gerne mal wo gut essen gehen. Was gibt’s denn da für Möglichkeiten?

G: Ja, da sind… da ist wieder der Spazierweg vom Haus… zum Weingut Knoll. Da kann man ein Schoppen trinken, ein Schobber, wie man hier dazu sagt.. ein Glas Wein ist ein Schobber.

LLAG: Okay.

G: … oder man kann auch richtig fein essen dort, beim Restaurant Reisers am Stein, das ist ein Spitzenkoch (hegobene Gastronomie) der dort sein Restaurant hat. Oder, wenn man mit der Straßenbahn in die Stadt fährt, da gibt’s viele Weinstuben wo man gemütlich sitzen kann, wo man auch gleich mit den Einheimischen ein bisschen ins Gespräch kommt … und Bürgerspital, Juliusspital… die, alle Spitäler, die haben auch ihre Weinstuben.

LLAG: Das hört sich gut an. Gibt’s denn da besondere Weine, die man mal probiert haben sollte?

G: Ja, also, der Haupt-Frankenwein das ist der Silvaner. Silvaner, der Frankenwein. Manche finden den ein bisschen sehr herb; denen kann ich dann einen Bacchus empfehlen. Der Bacchus ist der liebliche Frauenwein… [lacht]

LLAG. Okay, das hört sich gut an. Da hatte ich auch schon darüber gehört; die guten Frankenweine. Wie ist das denn zum Beispiel mit so Tagesausflügen, Aktivitäten – was sind denn zwei, drei Beispiele dafür, was man da so machen könnte?

G: Ja, also, als Tagesausflug – nicht so weit weg – da würde ich empfehlen, die Synagoge in Veitshoechheim am Main oder in Kitzingen am Main mit den jahrhundertealten Friedhöfen – das ist wirklich interessant und auch ein wichtiger Teil von der main-fränkischen Kultur.

LLAG: Wie weit ist das weg?

G: Also, das sind nur fünf, äh zehn Kilometer…

LLAG: Also relativ nahe dann.

G: Relativ nah, ja.

LLAG: Was gibt’s noch für Alternativen?

G: Es gibt die Alternative… man kann ins Taubertal fahren, da das Madonnenländchen – Maria, die Schutzpatronin Frankens mit den vielen schönen Kirchen. Man kann, wenn Kinder dabei sind, die ein bisschen toben wollen, kann man die Buchenwälder im Handtal (Unesco Weltnaturerbe die deutschen Buchenwaelder) besichtigen, da einen Spaziergang machen… [Man] kann auch Pause machen und einen Imbiss zu sich nehmen…

LLAG: Ja, das hört sich interessant an. Also, es gibt einige Möglichkeiten dann.

G: Ja, oder Radfahren am Main entlang

LLAG: Oh, das hört sich auch gut an. Kann man denn da zum Beispiel Fahrräder ausleihen?

G. Also, bei uns nicht aber … also, ich kenne mich aus, ich weiß schon, wo man ein Fahrrad herbekommt…

LLAG: Das ist?

G: Ja, am Bahnhof da gibt es jetzt Fahrräder.

LLAG: Also, man kann jetzt dann Fahrräder da auswählen und dann könnte man eine schöne Fahrradtour da den Main runter machen…

G: Ja. Ja.

LLAG: Das hört sich gut an. Jetzt sind wir grad beim Thema Sport.. auch so für den Aktivurlauber, der da ja vielleicht auch sich etwas bewegen will… Fahrrad ist schon einmal gut. Was gibt es denn sonst noch so für Möglichkeiten, was man da so machen könnte?

G: Ja, also, man könnte ins… es gibt Sportbäder, es gibt schöne Schwimm.. auch ein sehr schönes Freibad, Erlebnisbad, wo auch noch viele Spaß-Aktivitäten angeboten sind, auch so für Kinder.

LLAG: Das hört sich gut an. Ist denn das auch in der Nähe?

G: Ja, das ist auch, das kann man alles… Würzburg ist eine kleine Großstadt. Man kann alles hier von unserem Stadtteil gut erreichen.

LLAG: Das hört sich gut an. Das war jetzt.. wie heißt das, Erlebnisbad war das?

G: Erlebnisbad Nautiland.

LLAG: Nautiland, schön.

G: Ja, oder Spaziergänge durch die Weinberge, das ist auch schön.

LLAG: Ja, das hört sich gut an. Jetzt noch mal… es gibt auch viele Urlauber, die gerne etwas Kultur und Geschichte mitnehmen… Sie hatten ja schon ein paar Kirchen erwähnt, oder, oder auch in der Innenstadt historische Gebäude oder so. Was… vielleicht nochmal zusammenfassend ein oder zwei Tipps, was da interessant ist, zu dem Thema.

G: Ähm, Sie meinen…

LLAG: Na, zB historische.. Kirchen oder Schlösser oder …

G: Ja, ja, also… wie gesagt Würzburg ist, selber… mit der Residenz, mit der Festung, mit der Marienkapelle, mit dem Dom … ist Würzburg sehr schön ausgestattet mit barocken Kunstwerken die so um 1700 erbaut worden sind. Es hat schwere Kriegszerstörungen aber es ist doch alles … viel… wieder aufgebaut worden.

LLAG: Neh, das hört sich alles interessant an und das ist dann wohl auch alles gut erreichbar, denke ich mir.

G. Mhm.

LLAG: Okay, dann noch einmal… interessant sind ja immer so Feste, lokale Highlights und Events die da… was sind da so die populärsten Sachen, übers Jahr?

G: Ja, ja, also, das fängt an jetzt mit dem Afrika Festival im Mai. Das ist ein richtig populäres Fest, es macht viel Spaß, sind tolle Bands da. Dann kommt das Kiliani Volksfest. Und das halbe Jahr über, von April bis Oktober, sind die schönen Weinfeste. In Volkach, das Volkacher Weinfest. Das Veitshöchheimer Weinfest, das Würzburger Weinfest. Überall kann man da schön sitzen und den Schobben genießen.

LLAG: Den guten Schobben

G: Ja [lacht]

LLAG: Okay. Dann hatte ich, würde ich so zum Abschließen noch einmal auf die Ferienwohnungen eingehen. Sie haben ja da zwei Ferienwohnungen, die sie anbieten. Die sind natürlich gut gelegen, das hatten sie auch schon erwähnt, aber so ein bisschen, was denn so das besondere an den Wohnungen ist, oder was die Wohnungen so auszeichnet.

G: Ja, also.. eine Besonderheit ist, dass sie auch in der Nähe der Unikliniken sind. Die Würzburger Uniklinik sind Spezialisten in vielen Gebieten und so haben wir immer wieder Angehörige, die ihren Verwandten in den Unikliniken haben und unsere Ferienwohnungen nutzen, tagsüber zu Besuch sind in der Uniklinik und abends abschalten können und selber sich noch ein bisschen unterhalten, fernsehen.. in unserer schönen und geräumigen Ferienwohnung.

LLAG: Wie groß sind die Wohnungen?

G: Ja, also, da ist die große Wohnung mit 90 Quadratmeter, das ist also schon sehr groß. Sehr großes Wohnzimmer und dann zwei einander gegenüber liegende Schlafzimmer. Jedes Schlafzimmer hat zwei Betten, aber das eine Schlafzimmer ist so groß, dass man noch bequem zwei weitere Gästebetten dazustellen kann.

LLAG: Das heißt also definitiv genügend Platz…

G: Ja, ja. Und ein Highlight ist dann also: dass ist alles aus den 70er Jahren, original noch 70er.. da haben wir ein schönes Bad mit roten Kacheln.

LLAG: Mhm, ja, das ist noch bekannt. Wie ist es denn jetzt… einige Urlauber, die wollen ja gerne Internetzugang haben. Wie ist es denn jetzt, ist Internet auch vorhanden, und wenn es nicht vorhanden ist, gibt’s da Möglichkeiten?

G: Ja, also, wir haben Internetanschluss. Das ist vorhanden.

LLAG: Mit WLAN oder…?

G: Ja, WLAN, Alice.

LLAG: Das ist natürlich gut. Das heißt, die Leute können dann natürlich auch, wenn sie ein Notebook dabei haben, schnell ins Internet gehen und kurz ein paar Sachen checken.

G: Ja. Das ist möglich, ja.

LLAG: Das ist gut. Und dann abschließend ist einfach noch so… Sie haben ja jede Menge Reisetipps und Ideen und alles.. Können Mieter, wenn sie zu ihnen kommen, jetzt auch davon profitieren, dass sie ihnen da zum Beispiel ein paar Tipps geben oder… spezielle Sachen die sie als Service für Gäste anbieten, vielleicht können sie da nochmal zwei drei Sachen zu sagen.

G: Ja. Ja, also, ich kann ein Frühstücksservice anbieten, dass ich ihnen morgens die Brötchen an die Tür bringe und dazu eine Tageszeitung, die Main-Post.

LLAG: Super. Also, die Main Post, ist das eine typische Tageszeitung in Würzburg?

G: Ja, genau, das ist unsere typische regionale Zeitung.

LLAG. Und dann natürlich, wie gesagt, stelle ich mir vor, dass sie die ganzen Reisetipps die wir jetzt so besprochen haben wahrscheinlich dann die Gäste den Vorteil haben, die auch so alle zu erfahren und Fragen stellen können.

G: Ja, ja, also… ich bin sehr geschichtlich interessiert und bin Gästeführerin in Volkach, Volkach an der Mainschleife in der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten mit dem Altar von Tilmann Riemenschneider und es wäre mir natürlich ein besonderes Vergnügen, wenn ich unsere Gäste begleiten könnte bei Ausflügen und Besichtigungen in der Umgebung. Ich bin auch besonders der amerikanischen Kunden die so auf den Spuren ihrer Vorfahren sind … da bin ich gerne bereit, ihnen das Frankenland zu zeigen, die Synagogen und die Kirchen und die Cemeteries die es hier im Frankenland so gibt.

LLAG: Super, das hört sich gut an. Also, ich bin überzeugt davon, dass die Gäste sich dann wohlfühlen und bei den ganzen Möglichkeiten und Service und Ideen wirklich eine schöne Zeit haben in Würzburg.

G: Danke schön.

LLAG: Ja das war eigentlich alles, so. Nur nochmals vielen Dank, Gisela, für all die Tipps und…

G: Danke schön.

LLAG: … und bis bald wieder mal.

G: Mhm, ja, danke.


Anmerkung: Die Urlaubstipps in dieser Live Like a German Podcast und im darin enthaltenen Interview sind von einem unserer Vermieter(in), welche schon für eine lange Zeit in Würzburg wohnt und daher die Gegend als Einheimische(r) sehr gut kennen. Aus diesem Grund sind unsere Würzburg Reisetipps sehr gut. Unser Vermieter können Ihnen daher ausgewählte Reiseempfehlungen und Insider Tipps geben, lokale Spezialitäten empfehlen und andere lokale Highlights exklusiv für Live Like a German - denn nur hier werden diese Urlaubstipps veröffentlicht.


Wo kann man gut übernachten in Würzburg?

Wir empfehlen diese besonderen Ferienwohnungen in Würzburg von unserem Live Like a German Vermieter Gisela Schüttler:

Ferienwohnung in Würzburg - zentral, ruhig
[ Ferienwohnung in Würzburg - zentral, ruhig ]
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Hier ist eine Auswahl von hand-selektierten und qualitativ hochwertigen Würzburg Ferienwohnungen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Würzburg

Das Mainfranken Theater besitzt als Dreispartenhaus ein Schauspiel-, ein Musiktheater- und ein Ballettensemble. Diesen stehen mit dem „Großen Haus“ und den „Kammerspielen“ zwei Auftrittsorte zur Verfügung, die beide im Gebäude des Mainfrankentheaters in der Würzburger Altstadt liegen.

Im Kulturspeicher, einem ehemaligen Hafengebäude am Rande der Altstadt, sind neben einem Museum auch das „Bockshorn“ und der „tanzSpeicher“ zu finden. Ersteres hat sich vor allem den Bereichen Kabarett, Chanson und Musik verschrieben, wobei sich die meisten der hier auftretenden Künstler schon zuvor durch Fernsehauftritte oder diverse Auszeichnungen einen Bekanntheitsgrad erarbeitet haben. Der tanzSpeicher dient als Veranstaltungsort sowohl für externe Tanzvorführungen als auch für Auftritte des eigenen Ensembles.

Museen

  • Das Museum am Dom stellt ca. 300 Bilder und Plastiken aus einem Jahrtausend aus. Christliche Themen, die durch moderne und zeitgenössische Künstler dargestellt wurden (Ernst Barlach, Joseph Beuys, Otto Dix, Dina Draeger, Lars Käker, Käthe Kollwitz, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke) werden direkt der Themenbehandlung durch alte Meister gegenüber gestellt (unter anderen Tilman Riemenschneider, Georg Anton Urlaub, Johann Peter Wagner, Johann Zick)
  • Domschatz – Museum der Diözese Würzburg (Grabbeigaben, Goldschmiedearbeiten und liturgische Gewänder)
  • Fürstenbaumuseum – fürstbischöfliche Wohnräume, Schatzkammer und Abteilung Stadtgeschichte Würzburgs
  • Historischer Saal der Fischerzunft
  • Hofspitalkirche „Spitäle“ – in der spätgotischen 1789 umgebauten Kapelle des ehemaligen Hofspitals befindet sich die Galerie Spitäle mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler
  • Das Museum im Kulturspeicher am alten Hafen verfügt über 3.500 m² Ausstellungsfläche für die Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Alter Kranen am Kranenkai. Erbaut 1772–1773 von Balthasar Neumanns Sohn

Bürgerspital zum Heiligen Geist

Falkenhaus, auch „Haus zum Falken“: Das Gebäude am Oberen Markt stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1751 wurde die Fassade mit überreichen Rokoko-Stuckdekorationen versehen.

Die Festung Marienberg (auch Marienfeste genannt) ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Sie ist mit städtischem Bus ab Residenz, zu Fuß ab Alter Mainbrücke über die Tellsteige bzw. ab der Friedensbrücke über das Gelände der Landesgartenschau oder per Auto zu erreichen. Nach dem Passieren mehrerer Tore der imponierenden Befestigungsanlage erreicht man das Mainfränkische Museum, dann eine wegen ihrer Dimensionen kaum zu identifizierende Pferdeschwemme aus Buntsandstein, einen 100 m tiefen Brunnen, die Marienkirche und den Fürstengarten. Eine Umrundung der Festung zu Fuß ergibt erste Eindrücke. Das wahre Ausmaß der Befestigungsanlagen erschließt sich beim Rückweg durch die Weinberge zu St. Burkard und zum Mainufer. Die Festung wurde von den Fürstbischöfen als Sitz gewählt, später aber zu Gunsten der neu erbauten, repräsentativeren Residenz aufgegeben.

Grafeneckart und Rathaus mit Vierröhrenbrunnen

Höfe und Bürgerhäuser liegen im Bereich Unterer Markt und Gressengasse. In der Gressengasse befindet sich der Gast-Hof Zum Stachel, der heute ein Weinlokal ist und zur Zeit der Bauernkriege ein Treffpunkt der Aufständischen war. In der Bronnbacher Gasse befindet sich der Fichtel'sche Hof, dessen Eingang durch das Fichtel'sche Wappen, eine grüne Fichte im roten Feld, geziert wird. Bemerkenswert ist das steinerne Geländer im Treppenhaus.

Juliusspital mit einer Rokoko-Apotheke und einer Kellerführung (im Innenhof)

Das Käppele wurde von Balthasar Neumann erbaut. Es ist von weither als Silhouette sichtbar. Erreicht werden kann diese Wallfahrtskapelle über eine steil hinauf führende Prozessionstreppe. Die Aussicht von oben erstreckt sich auf den Main, die langgestreckte Festungsanlage und die Stadt Würzburg mit ihren vielen Kirchtürmen. Die Innenausstattung ist in barockem Stil. Häufig werden Konzerte aufgeführt. Vom Querschiff aus gibt es einen Zugang zu den hinteren Räumen, in denen die Dankesgaben der Wallfahrer für die Heilung von Krankheit und Leid ausgestellt sind.

Die Würzburger Residenz, wurde 1981 als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft. Sie ist im Barockstil 1720–1744 im Auftrag von Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut worden. Das Treppenhaus wird durch ein 600 m² großes freitragendes Gewölbe überspannt, das von Giovanni Battista Tiepolo in Fresko-Technik ausgemalt wurde. Die Einfahrtshalle (Vestibül) wurde so konstruiert, dass bis zu 6-spännige Kutschen vorfahren konnten. In der Residenz sind auch Institute und Museen der Universität untergebracht. In den Südwesten des Residenzgebäudes ist die Hofkirche integriert. Die Weinkeller des Staatlichen Hofkellers liegen unter dem Nord- und Südflügel. Der Hofgarten mit den schmiedeeisernen Toren von Johann Georg Oegg und einem Denkmal von Fried Heuler an Oegg am Rennweg liegt hinter der Residenz.

Beim Heizkraftwerk am alten Hafen wurde im Zuge der Umrüstung von Kohle- auf Erdgasfeuerung auch das äußere Erscheinungsbild gründlich überarbeitet. Für die Fassadengestaltung wurde dem Architekturbüro Brückner & Brückner 2007 die Auszeichnung „best architects 08“ in Gold verliehen. In die Umgestaltung einbezogen wurde auch das Becken des alten Hafens, insbesondere durch die Errichung einer großen Freitreppe am Ort des ehemaligen Kohlebunkers.

Kamin der Wäscherei des Universitätsklinikums Grombühl ( Höhe: 66 Meter, Baujahr: 1917)

Mainbrücken

  • Die Alte Mainbrücke war bis 1886 der einzige Flussübergang. Sie wurde von 1476 bis 1703 erbaut und zeichnet sich durch Heiligenfiguren aus, die um 1730 hinzugefügt wurden.
  • Die Brücke der Deutschen Einheit (auch Talavera-Brücke genannt, nach dem großen Volksfest- und Parkplatz auf der linken Mainseite) ist die jüngste Brücke. Die Schrägseilbrücke überquert den Main und ein Hafenbecken.
  • Die Friedensbrücke wurde 1888 als Luitpoldbrücke erbaut und nach dem Zweiten Weltkrieg umbenannt.
  • Die südlichste der vier Straßenbrücken ist die Konrad-Adenauer-Brücke. Die Spannbetonbrücke wurde von 1965 bis 1967 erbaut.
  • Die Ludwigsbrücke wurde 1895 erbaut und ist in der Bevölkerung wegen der vier Löwenstatuen an den beiden Auffahrten zur Brücke auch als Löwenbrücke geläufig.

Aussichtsturm Frankenwarte, 1894 durch den Verschönerungsverein Würzburg erbauter Turm auf dem Nikolausberg

Bismarckturm im Bismarckswäldchen oberhalb des Weinberges am Stein

[ source: Wikipedia ]

Landkarte und Wegbeschreibung für Würzburg

Würzburg ist historisch ein bedeutender Knotenpunkt für den Verkehr: Bundesautobahn 3, 7, und 81, Bundesstraße 8, 13, 19, 22, und 27.

Reise Insidertipps für Würzburg

Josie

Been to Wurzburg but haven't been to his place there. Been to his house in Salzburg and loved all his musical intruments.

Von Josie Cruz Patton, Nov 2010

Herb

My favorite place is Würzburg - just walking around.

Von Herb Cambell Jr., Mar 2010

Jackie

loved Wurzburg. The wine is great, river trips are fun, beautiful sights.

Von Jackie Schoenl Humphreys, May 2010

Bobbie

I have not been but I would like to :)

Von Bobbie Floerchinger, Nov 2010

Heike

The whole city of Wuerzburg is great. And so is the food and the wine. Make a boat ride on the river Main from Wuerzburg to Veitshoechheim. It's so beautiful! And if you are in Veitshoechheim go to the Rokokogarten. Do a wine tasting! Or a walk through the vineyards and enjoy the beauty of the area. Go to a wine restaurant and try the typical Frankonian specialities, such as "Bratwurst with Sauerkraut" or a "Fraenkische Brotzeit" with typical franconian sausages, ham and cooked meat. Wuerzburg although have nice Cafes, where you can sit outside and enjoy a good cup of coffee and a slice of German cake. Wuerzburg is good for shopping as well. There are lots of big and small shops. Everybody can find something!

Von Heike Weiss, Jan 1970

Daniel

Wurzburg is one of the most pretty cities i have been to. Living in a surrounding citiy for 3 years gave me a chance to soak up this city in it's fine glory.

Von Daniel Frank Jose, Jr., Mar 2010

Anne

Been there. I loved it!

Von Anne Lang, Nov 2010

Terri

There is the Mozart Fest, this spring 27 May to 3 July 2011. I lived in Wuerzburg for nearly four years and love the city.

Von Terri Cousins, Apr 2011

Kathy

I had to take the train from Augsburg to Wurzburg many times in the 90s to visit the Military hospital there. Loved the city. It is so beautiful. One memory I have is on the last part of the train ride we would be kinda high up overlooking the farmer's fields and they would look like a beautiful patchwork quilt. Wish I had my digital camera back then!

Von Kathy McMaster Wolfenberger Carenza, Mar 2010

Andrea

I have been to Wurzburg, the Gardens are beautiful when in bloom and the Residence tour was one of the most enjoyable that I went on while in Germany. Rothenburg, plan to be there all day and if you have a car- take the time to drive outside of the wall and down into the valley- just breathtaking.

Von Andrea Runyon Stephens, Apr 2011


Würzburg
Würzburg
[ Quelle: Flickr]

Populäre Ausflugsziele in und um Würzburg

Würzburger Dom

Würzburger Dom

[ Quelle: Wikipedia ]

Der Würzburger Dom ist eine römisch-katholische Kathedrale die dem Hl. Kilian geweiht ist und der Sitz des Würzburger Bischofs. Mit einer Gesamtlänge von 105 Metern ist er das viertgrößte romanische Kirchengebäude in Deutschland; ein Meisterwerk deutscher Architektur aus der Zeit der Salier. Der gegenwärtige Dom, erbaut ab 1040 von Bischof Bruno von Würzburg, ist die dritte Kirche an diesem Ort. Die ersten zwei, erbaut 787 bzw. 855 wurden bei Bränden zerstört bzw. schwer beschädigt. Nach Brunos Unfalltod im Jahr 1045 setzte sein Nachfolger Adalbero den Bau 1075 fort.

Der Dom enthält zahlreiche Kunstwerke, von denen die folgenden besondere Beachtung finden: Taufbecken von Meister Eckart von Worms (von 1279); eindrucksvolle Reihe an Gräbern und Grabinschriften von Bischöfen, darunter die monumentalen Darstellungen der Fürstbischöfe Rudolf II. von Scherenberg (1495) und Lorenz von Bibra (1519), beide von Tilman Riemenschneider; siebenarmiger Kandelaber von Andreas Moritz; Schönborn-Kapelle von Balthasar Neumann; Krypta mit Zyklus in Buntglas von Georg Meistermann.

Feste Marienberg

Feste Marienberg

[ Quelle: Wikipedia ]

Die ursprüngliche Burg am Marienberg, einer Anhöhe die in der späten Bronzezeit erstmals besiedelt wurde, war wahrscheinlich eine kleine Festung die von den fränkisch-thüringischen Fürsten im frühen 8. Jahrhundert zusammen mit einer Kirche, die 741 die erste Kirche der Würzburger Bischöfe wurde, errichtet worden war. Von 1200 an wurde eine ungewöhnlich große Festung erbaut, die im späten Mittelalter und der Renaissance noch weiter ausgebaut wurde.

Nach der Erstürmung der Festung durch die Schweden, 1631, ließ Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn einen Kreis massiver Bastionen errichten, um den Marienberg zu schützen. 1945 brannte die Festung fast vollständig herunter; ihr Wiederaufbau wurde 1990 abgeschlossen. Im ersten Stock des Fürstenbaumuseums (verwaltet von der Bayerischen Schlösserverwaltung) befindet sich die Bibra-Wohnung mit wertvollen Möbeln, Wandteppichen und Gemälden, der Fürstensaal mit frühgotischen Arkaden und der große Echtersche Familien-Wandteppich sowie eine Schatzkammer und Gewandkammer aus der Zeit der Fürstbischöfe. Im zweiten Stock liegt das Mainfränkische Museum, das die Geschichte der Festung und der Stadt dokumentiert. Vom Hof aus ist der 1300 Quadratmeter große Fürstengarten zugänglich, der 1937-38 anhand von Plänen aus dem frühen 18. Jh. wiederhergestellt worden war.

Öffnungszeiten: Fürstenbau – 16. März bis 9. Oktober von 9:00 bis 18:00 Uhr. Museum – April bis Oktober, Di-So von 10:00 bis 17:00 Uhr, November bis März, Di-So von 10:00 bis 16:00 Uhr. Geschlossen von November bis 15. März.

Eintritt: Kombiticket für Führung und Museum €5 für Erwachsene, €4 ermäßigt.

Alte Mainbrücke

Alte Mainbrücke

[ Quelle: City of Würzburg ]

Würzburgs Alte Mainbrücke wurde 1473-1543 als Ersatz für die zerstörte romanische Brücke von 1133 gebaut. Sie wurde von 1730 an in zwei Phasen mit bekannten Statuen von Heiligen und Berühmtheiten geschmückt. Die Karlsbrücke in Prag ist ähnlich eindrucksvoll. Von der alten Brücke aus hat man einen fantastischen Blick auf die Festung Marienberg, die Pilgerkirche Käppele und die berühmten Weingärten der Region.

Käppele (Pilger)Kirche

Käppele (Pilger)Kirche

[ Quelle: Wikipedia ]

Die Kreuzwegstationen am Weg zu diesem barocken Meisterwerk einer Kirche (erbaut 1748-1750 von Balthasar Neumann) sind selbst schon eine Reise wert. Die Stufen zur Kirche sind von Platanen gesäumt; die Stationen sind alle wahre Kunstwerke. Die Kirche selbst bietet prächtige Fresken und Stuckarbeiten, sowie den Wundersaal mit Votivgaben. Der Aufstieg über 352 Stufen wird von einem großartigen Blick auf die Festung Marienberg, die Stadt und das Maintal belohnt.

Marienkapelle

Marienkapelle

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Spätgotische Hallenkirche deren Bau 1377 begann und 1480 mit der Errichtung des Kirchturms beendet wurde. Reiche Dekoration, besonders in den Torbögen (mit Figuren von Adam und Eva von Tilman Riemenschneider - die Originale befinden sich jetzt im Mainfränkischen Museum, sie wurden durch Replikate von 1975 ersetzt). Das Innere wurde nach Brandschäden 1945 ausgetauscht. Der Altar hat vier Paneele mit Gemälden von 1514. Berühmte Schöne Madonna (um 1420) und Silberne Madonna (17. Jh.). Zahlreiche Gräber fränkischer Könige und Bürger von Würzburg, darunter jenes von Konrad von Schaumberg (gestorben 1499) von Riemenschneider und des großen Barockarchitekten Balthasar Neumann (1687-1753) am Markttor.

UNESCO-Weltkulturerbe Würzburger Residenz

UNESCO-Weltkulturerbe Würzburger Residenz

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Das UNESCO-Komitee erklärte: Dieser prächtige Barock-Palast, einer der größten und schönsten in Deutschland und umgeben von wunderschönen Gärten, wurde unter Patronanz der Fürstbischöfe Lothar Franz und Friedrich Carl von Schönborn geschaffen. Er wurde im 18. Jahrhundert von einem internationalen Team von Architekten, Malern (darunter Tiepolo), Bildhauern und Stuckwerkern, angeführt von Balthasar Neumann, gebaut und dekoriert.

Es gibt über 40 Säle mit einer stattlichen Reihe an Möbeln, Wandteppichen, Gemälden und anderen Schätzen des 18. Jahrhunderts zu besichtigen. Neumanns weltberühmtes Stiegenhaus, überdacht von einem Gewölbe ohne Unterstützung wurde 1752/53 vom Venezianer Giovanni Battista Tiepolo mit einem Deckenfresko, das die vier Kontinente darstellt, verziert. Das Gemälde ist mit 18 x 30 Metern eines der größten je gestalteten Fresken.

Öffnungszeiten: April-Oktober, 9:00-18:00 Uhr; November-März 10:00-16:30 Uhr.

Eintritt: Erwachsene €7, ermäßigt €6

Nützliche Webseiten

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Mehr über die Geschichte von Würzburg

Durch den Reichsdeputationshauptschluss fielen Stadt und Hochstift Würzburg 1803 an das Kurfürstentum Bayern. Würzburg wurde 1805 Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums, mit dem Ferdinand III. aus der toskanischen Nebenlinie des Hauses Habsburg ausgestattet wurde. Die Stadt wurde 1814 erneut bayerisch und gleichzeitig eine direkt der Regierung unterstehende Stadt (welche später als kreisfreie Stadt bezeichnet wurde). Ferner wurde die Stadt Sitz eines Verwaltungsbezirks, aus dem später der Landkreis Würzburg hervorging. Die Stadt wurde faktisch Nebenresidenz des bayerischen Königshauses. 1817 wurde Würzburg Hauptstadt des Untermainkreises, der ab 1837 als Unterfranken bezeichnet wurde. Im gleichen Jahr gründeten Friedrich Koenig und Andreas Bauer im Kloster Oberzell die Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer. Im Jahr 1821 wurde Prinz Luitpold, der spätere Prinzregent Luitpold in Würzburg geboren. Der Pegel Würzburg wurde 1823 in Betrieb genommen und ist damit der älteste in Betrieb befindliche Pegel am Main. Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte 1895 die nach ihm benannten Strahlen.

Die Stadt Würzburg wurde 1973 mit dem Europapreis für ihre hervorragenden Bemühungen um den europäischen Integrationsgedanken ausgezeichnet. Die Residenz wurde 1981 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Bayerische Landesgartenschau fand 1990 in Würzburg statt. Im Jahr 2004 wurde das 1300-jährige Stadtjubiläums gefeiert.

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