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Goslar Reiseführer

Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub

Goslar
Goslar
[ Quelle: Flickr]

Mehr Infos über Goslar

Die Stadt liegt zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes mit dem Rammelsberg und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Im Westen wird Goslar durch den Steinberg und im Osten durch den Sudmerberg begrenzt. Durch Goslar fließt die Gose bzw. Abzucht, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre.


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Kultur und Sehenswürdigkeiten in Goslar

Theater

  • Odeon Theater mit über 800 Plätzen
  • Kulturkraftwerk Harz Energie (regelmäßig Kleinkunst, Comedy, Konzerte, Figurentheater)
  • Lindenhof (Großer Saal (Saal Ferienwohnungen | Saal Reisetipps) mit mehr als 300 Plätzen)

Museen

  • Goslarer Museum mit romanischem Krodoaltar des ehemaligen Goslarer Domes und Goslarer Evangeliar von 1240 des Klosters Neuwerk.
  • Bergbaumuseum Rammelsberg (Weltkulturerbe)
  • Museum des späten Mittelalters (im Zwinger)
  • Mönchehaus-Museum für Moderne Kunst
  • Zinnfiguren-Museum
  • Musikinstrumente- und Puppenmuseum
  • Zwinger
  • Heimatstube Hahnenklee

Bauwerke

  • Romanische Kaiserpfalz mit Goslarer Kaiserstuhl
  • Marktplatz mit gotischem Rathaus und der evangelischen Marktkirche St. Cosmas und Damian
  • Zwinger (Goslar) (Befestigungsturm mit 6,5 Meter starken Mauern aus dem Jahre 1517, heute Museum, Restaurant und Ferienwohnungen)
  • Großes Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter)
  • Kleines Heiliges Kreuz
  • Domvorhalle (der Stiftskirche St. Simon und Judas (Goslarer Dom)
  • Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel)
  • St. Aegidienkapelle
  • Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521)
  • St. Annenhaus (ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488)
  • Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie Siemens aus dem Jahre 1693)
  • Lohmühle (frühes 16. Jahrhundert)
  • Evangelische Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg)
  • Evangelische Stephanikirche (Barockkirche)
  • Evangelische Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch)
  • Katholische St.-Jakobi-Kirche, romanische Kirche (1073), seit der Reformation evangelisch, seit 1803 katholisch
  • Klauskapelle
  • Stiftsruine St. Georg
  • Zahlreiche historische Wohnbauten aus Fachwerk bzw. Stein
  • Geburtshaus des Hermann Moritz von Sachsen
  • Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor)
  • Neuromanisches Bahnhofsgebäude
  • Neuromanisches Gebäude vom Ratsgymnasium Goslar
  • Gustav-Adolf-Stabkirche
  • Hirsch-Apotheke

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Deutscher Verkehrsgerichtstag: Alljährlich findet diese Konferenz für Straßenverkehrsrecht mit über 1000 Teilnehmern Ende Januar in der Kaiserpfalz statt.
  • Goslarer Hansetage: Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt.
  • Verleihung des Paul-Lincke-Rings: Alle zwei Jahre wird der Ring an einen bedeutenden deutschen Unterhaltungsmusiker verliehen.
  • Verleihung des Goslarer Kaiserrings: Der Kaiserring der Stadt Goslar zählt zu den international bedeutendsten Kunstpreisen. Seit 1975 vergibt die Stadt Goslar und der „Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar e. V.“ jährlich die ideelle Auszeichnung an zeitgenössische und internationale Künstler.
  • Internationaler Altstadtlauf: Traditionsreicher Lauf für Jung und Alt über verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt.
  • Walpurgismarkt: Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzplätzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars „schaurige Wirklichkeit“. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum.
  • Goslarer Tage der Kleinkunst: Jährliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson und vieles mehr für 10 Tage nach Goslar holt.
  • Schützen- und Volksfest: Das Goslarer Schützenfest auf dem 86.000 m² großen Osterfeld ist eines der größten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 größten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei große Feuerwerke und drei Ausmärsche sorgen für die große Attraktivität des Goslarer Schützenfestes bis weit über den Nordharz hinaus. Des Weiteren locken rund 20 Fahrgeschäfte für Jung und Alt sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Schützenfest ist der traditionelle Krammarkt, „Lumpengasse“ genannt, angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 Händler.
  • Kunsthandwerkermarkt: Zwischen Großem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware über die Schulter schauen.
  • Altstadtfest: Die große Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren Bühnen gibt es Live-Musik.
  • Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald: Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 Händler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Glühweinwirte und Gastronomen jährlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird.
  • Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz: Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen jährlich in Goslar statt. Sie werden in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Hannover Ferienwohnungen | Hannover Reisetipps) ausgerichtet. Die Studierenden aus aller Welt erhalten zwei Wochen lang Unterricht bei Professoren der Hochschule. Viele Konzerte in dieser Zeit zeugen vom hochklassigen Niveau der Meisterkurse.
  • Internationale Goslarer Klaviertage: Der Meisterkurs für Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an.

[ source: Wikipedia ]

Landkarte und Wegbeschreibung für Goslar

Verkehr [Bearbeiten] Goslar hat einen Omnibusbahnhof sowie einen Bahnhof der Deutschen Bahn in Innenstadtnähe und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil Oker. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von Halle (Saale) über Vienenburg und Goslar (Bahnstrecke Vienenburg–Goslar) nach Salzgitter–Hildesheim–Hannover (Bahnstrecke Hildesheim–Goslar) sowie eine Strecke von Braunschweig nach Kreiensen. Von Goslar aus führt ferner eine Strecke über Oker nach Bad Harzburg und in Gegenrichtung nach Seesen und Kreiensen. Durch die Stadt verlaufen die Bundesstraßen B 6, die B 82 und die B 241. Ferner beginnt in Goslar die B 498, die von hier durch das Okertal in den Harz führt.

Reise Insidertipps für Goslar

Christian

I love Goslar and the Harz surroundings! Visited last time 2006, it was great!

Von Christian Schickhardt, Aug 2010

Toby

Goslar is great! Beautiful landscape, too. And who outside of Europe knows that world history happened there 700 years before Columbus even set foot in America?

Von Toby Bange, Jul 2010

Christian

I liked the Gustav-Adolf-wooden church in Hahnenklee, quite close to Goslar very much. It´s unique!

Von Christian Schickhardt, Aug 2010

Mary

I was also in Goslar. I remember the Church and the beautiful altar.

Von Mary Erdrich Hanz, Oct 2009

Ulla

I LOVED GOSLAR MY GIRLFRIEND CONY AND MYSELF SPEND A GREAT SOMMER VACATION THERE AS TEENAGERS,,,,BEAUTYFUL AREA.

Von Ulla Marggraff Tibbets, Aug 2010


Goslar
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[ Quelle: Flickr]

Populäre Ausflugsziele in und um Goslar

Bergwerk Rammelsberg, UNESCO Weltkulturerbe

Bergwerk Rammelsberg, UNESCO Weltkulturerbe

[ Quelle: Wikipedia ]

Die Erzminen des Rammelsberges sind die einzigen der Welt die für über 1000 Jahre ununterbrochen genutzt wurden. Sie und die mittelalterliche Altstadt von Goslar mit dem Kaiserpalast wurden 1992 auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Im Rammelsberg, der 1988 aufgelassen wurde, sind zehn Jahrhunderte Bergbau durch die zahlreichen Denkmäler die hinterlassen wurden, dokumentiert: Schlackenhalden (aus dem 10. Jh.), die Rathstiefste Galerie (einer der ältesten und besterhaltenen deutschen Bergwerksgalerien, 12. Jh.), das Feuergezähe-Gewölbe (die älteste Steinmetz-Bergwerkskammer Europas im Untergrund, 13. Jh.), der Maltermeister-Turm (die älteste ebenerdige Struktur im deutschen Bergwerksbau, 15. Jh.), die Röder-Galerie (18./19. Jh.) mit zwei originalen Wasserrädern und die ebenerdige Bergwerksanlage aus den 1930er Jahren.

Mit ihrem Reichtum von fast 30 Millionen Tonnen Erz beeinflusste der Rammelsberg die Geschichte und Entwicklung der Stadt Goslar. Sein Reichtum an Silber und Kupfer gab Heinrich II. den Anlass, hier im 11. Jahrhundert eine Reichspfalz einzurichten; 1009 wurde die erste kaiserliche Versammlung in Goslar abgehalten. Noch bis 1253 war Goslar bevorzugte Residenz deutscher Könige und Kaiser. Der Handel mit Metallen brachte ihr die Mitgliedschaft in der Hanse.

Öffnungszeiten: täglich 9:00-18:00 Uhr (außer 24. und 31. Dezember), letzte Bergwerkstour (in die Roeder-Galerie) 16:30 Uhr.

Eintritt: Erwachsene €12, ermäßigt €7.

Kaiserpfalz

Kaiserpfalz

[ Quelle: Wikipedia ]

Die Kaiserpfalz, errichtet 1040-1050 in der Herrschaftszeit von Heinrich II., ist ein einzigartiges säkulares Architekturdenkmal. Mehr als 200 Jahre lang wurde hier deutsche und europäische Geschichte geschrieben. In der St. Ulrichskapelle am Südende steht ein Stein-Sarkophag mit dem Bildnis Heinrich III., der die goldene Kapsel mit dem Herzen des Kaisers, der 1056 starb, wahrt. Im späten 19. Jahrhundert wurden Palast wie Kapelle weitgehend restauriert und der obere Saal der Pfalz mit monumentalen Wandmalereien von H. Wislicenus dekoriert. Im Erdgeschoss findet sich eine umfassende Ausstellung zur fahrenden kaiserlichen Herrschaft.

Öffnungszeiten: April-Oktober 10:00-17:00 Uhr, November-März 10:00-16:00 Uhr.

Eintritt: Erwachsene €4,50, ermäßigt €2,50.

Zwinger-Turm und Museum

Zwinger-Turm und Museum

Ganz wie das Breite Tor, eines der vier größten Stadttore von Goslar, zieht auch der Zwinger-Turm die Blicke der Vorbeifahrenden auf sich. Auch Fußgänger im grünen Gürtel, einem Park, bleiben staunend stehen. Gebaut um den Rammelsberg und die Ostflanke der Stadt bis zum Breiten Tor zu schützen, war der Zwinger eine der mächtigsten Verteidigungsanlagen Europas. Im Falle einer Belagerung konnten in seinen vier Stockwerken bis zu 1000 Personen Zuschlupf finden. Die unteren Mauern des Turms sind über 6 Meter dick und er misst 26 Meter im Durchmesser. Heute haust er ein privates Museum des Spätmittelalters in dem Rüstungen und Waffen für Ritter und Musketiere, Folterinstrumente und auch Bauernwaffen von 1524 zu sehen sind. Vom Dach aus hat man einen guten Blick über Goslar und zu den Bergen.

Öffnungszeiten: April-Oktober 10:00-17:00 Uhr. November-März 11:00-15:00 Uhr.

Eintritt: Erwachsene €2,60, ermäßigt €1,30.

Museum Goslar

Museum Goslar

In dem Pfründnerhaus von 1514 decken umfangreiche Ausstellungen die Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt ebenso ab wie die Geologie und Mineralogie der Region. Herausragende Objekte: der berühmte Krodo-Altar (frühes 12. Jh.), das Goslar-Evangeliar (13. Jh.), eine Sammlung von über 1000 Münzen mit der Prägung von Goslar, der Bergwerker-Humpen von 1477 und der ursprüngliche Adler vom Marktbrunnen aus dem 14. Jahrhundert. Weitere Ausstellungsstücke zeigen Alltagsleben der letzten 10 Jahrhunderte. Eine faszinierende Reise in die Vergangenheit!

Öffnungszeiten: November-März 10:00-16:00 Uhr, April-Oktober 10:00-17:00 Uhr. Montags geschlossen.

Eintritt: Erwachsene €4, ermäßigt €2.

Rathaus und Huldigungssaal

Rathaus und Huldigungssaal

Das Rathaus von Goslar ist wahrlich ein Gebäude der Jahrhunderte: der Ostflügel mit den Arkaden zum Marktplatz wurde Mitte des 15. Jahrhunderts begonnen; im Lauf der folgenden 400 Jahre wurde das Rathaus kontinuierlich weiter ausgebaut und vergrößert. Heute wird sein Gesamteindruck von den Anbauten aus dem 16. Jahrhundert bestimmt, einer Zeit großen Reichtums für Goslar das, als Teil der Hanse und freie Reichsstadt von der florierenden Bergbauindustrie profitierte. Das Rathaus dient immer noch seinem ursprünglichen Zweck als Büro des Oberbürgermeisters und Ort, an dem der Stadtrat unter der schönen sternbedeckten Holzdecke nach wie vor die Stadtgeschäfte diskutiert.

Der Huldigungssaal wurde zwischen 1505 und 1520 als Ratshalle eingerichtet und ist ein einzigartiges Juwel spätgotischer Inneneinrichtung: Wände, Decke und selbst Alkoven der Fenster sind mit bemalten Holzpaneelen bedeckt. Jede der Malereien ist ein Meisterwerk das zum Gesamtensemble beiträgt. Reich mit Schnitzereien versehene Holzdekorationen umgeben jedes der Gemälde. Nach vielen Jahren der Restauration ist der Raum nun durch komplexe Umweltkontrollsysteme geschützt, um die meisterlichen Arbeiten auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Ein neues Ausstellungskonzept das dem Besucher die Erfahrung gibt, sich mitten im wahren Saal aufzuhalten, wurde kürzlich umgesetzt. In einer ein wenig kleineren aber originalgetreuen Reproduktion des Saals wird der Besucher durch eine Multimediapräsentation in die Vergangenheit transportiert. Lassen Sie sich wie einer der Ratsmänner von Goslar von vor 500 Jahren auf einer der Bänke nieder und genießen Sie die Präsentation!

Öffnungszeiten: Mo-Fr 11:00-15:00, Sa, So, Feiertage 10:00-16:00 Uhr. Der Huldigungssaal kann während der Stadtführung Tausend Schritte durch die Altstadt (täglich ab 10:00 Uhr) besichtigt werden. Tickets an der Tourismusinformation Goslar.

Eintritt: Erwachsene €3,50, ermäßigt €2,50.

Grosses Heiliges Kreuz

Grosses Heiliges Kreuz

Das Große Heilige Kreuz wurde 1254 als Hospiz für die Bedürftigen der Stadt gegründet. Hier konnten die Armen, Kranken und Waisen ebenso wie Pilger und Reisende Nahrung und Unterkunft erhalten. Heute dient es, was einzigartig in Deutschland ist, immer noch diesem Zweck; auch 750 Jahre nach seiner Gründung bietet es in einem angebauten Teil alten Menschen moderne Unterkünfte. Die kleinen individuellen Räume im Hauptsaal des Gebäudes aus dem Barock werden jetzt als Ateliers und Geschäfte für Künstler genutzt, was das Nationaldenkmal zu einem lebendigen Kulturzentrum macht. Sieben schmale Tore führen von dem mittelalterlichen Saal zu den kleinen Räumen, in denen lokale Künstler ihre Werke aus Glas, Papier, Keramik, Gold und Textilien anbieten.

Geöffnet täglich außer Montag von 11:00 bis 17:00 Uhr, freier Eintritt.

Nützliche Webseiten

Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Goslar. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.

Mehr über die Geschichte von Goslar

Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging Goslar hervor, das offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet wurde. Im 11. Jahrhundert ließ Heinrich II. die Kaiserpfalz Goslar in der Stadt errichten. Zu dieser Zeit war das nahe Silberbergwerke in Rammelsberg eine wichtige Einnahmequelle der Region. Mit Silbermünzen aus Goslar wurde bis zu den Färöern gehandelt, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des ostfränkischen Reiches. Hier fanden Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Kaiser Heinrich IV. gewährte Goslar Reichsunmittelbarkeit, wodurch die Stadt herzoglichem Einfluss entzogen und stattdessen direkt vom Kaiser abhängig wurde. Im Jahr 1180 wurden die Goslarer Hüttenbetriebe von Heinrich dem Löwen zerstört, was vermutlich zur Abwanderung von Bergleuten und der Begründung des Oberharzer Bergbaus führte.

Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms sowie wirtschaftlich durch die Entdeckung des „Neuen Lagers“ im Erzbergwerk Rammelsberg erweckt.

Das Erzbergwerk im Rammelsberg (635 m über NN) wurde im Jahre 1988 stillgelegt. Heute befindet sich dort das Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg. Seit 1992 stehen die mittelalterliche Altstadt von Goslar und der Rammelsberg auf der UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit (siehe Weltkulturerbe).

Durch die niedersächsische Gebiets- und Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hahnenklee eingemeindet. Hahnenklee (1200 Einwohner) hat als einziger Stadtteil einen eigenständigen Ortsrat und befindet sich südlich der Kernstadt in 15 Kilometern Entfernung (Richtung Clausthal-Zellerfeld). Der Stadtteil liegt knapp 400 Meter höher als Goslar. Bekannt ist dieser heilklimatische Kurort durch seine Nordische Stabkirche. Hier befindet sich auch die Grabstätte von Paul Lincke, dem Schöpfer der Berliner Operette. Durch die Stadt Goslar wird alle zwei Jahre der Paul-Lincke-Ring verliehen. Auf der ehemaligen Bob- und Rennrodelbahn (Natureisbahn) wurden von 1928 bis 1972 internationale Wettkämpfe ausgetragen.

[ source: Wikipedia ]



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Einige dieser Informationen sind von bekannten Online-Nachschlagwerken (z.B. Wikipedia, Wikitravel, Fotos von Flickr, usw.). Das besondere an unserem Reiseführer jedoch ist, dass wir Reisetipps von Einheimischen, unseren Vermietern mit denen wir eng zusammenarbeiten, sowie unseren Urlaubern integrieren, welche uns ihre Bewertungen nach ihrem Urlaub zusenden. All diese Informationen sind sehr wertvoll, da diese von "Experten" sind die sich in der Gegend gut auskennen. All diese Reisetipps werden von uns nochmals überprüft. Danach werden diese Reisetipps in unseren Reiseführer integriert. Unser Ziel ist, dass Sie ihre gesuchten Informationen schnell und übersichtlich finden können.

Zusätzlich werden wir in den Goslar Reiseführer Bewertungen von Restaurants, lokalen Geschäften, Lebensmittelläden, Sport-Einrichtungen, Veranstaltungen, sowie lokale Highlights nach und nach einbauen — Damit sind Sie immer bestens informiert und wissen was man alles vor Ort unternehmen kann während Ihres Deutschland Urlaubs.