Dresden Reiseführer
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Die Stadt liegt beiderseits der Elbe zu großen Teilen in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge auf etwa 113 Meter über Normalnull am Übergang vom Nordostdeutschem Tiefland zu den östlichen Mittelgebirgen.
Das nördliche und nordöstliche Stadtgebiet gehört naturräumlich daher strenggenommen zum Westlausitzer Hügel- und Bergland (Dresdner Heide und Schönfelder Hochland). Im Süden kennzeichnen die Talausgänge der Erzgebirgsabflüsse und Hochlagen den Übergang zum Östlichen Erzgebirgsvorland (eingegrenzter als Dresdner Erzgebirgsvorland und Meißner Hochland bezeichnet). Die Dresdner Elbtalweitung ist eine Untereinheit des Sächsischen Elblands. Vom Bundesamt für Naturschutz wurde Dresden vollständig der naturräumlichen Großlandschaft „D19 Sächsisches Hügelland und Erzgebirgsvorland“ zugeordnet.
Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der nördlich der Elbe gelegene 384 m hohe Triebenberg.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten in Dresden
Das Staatsschauspiel Dresden betreibt das „Schauspielhaus“ – allgemein auch als das „Große Haus“ bekannt – und damit das größte Theater der Stadt, sowie das „Kleine Haus“ in der Glacisstraße. Am Theaterplatz befindet sich der Theaterkahn, eine Bühne auf einem Elbschiff.
Die Sächsische Staatskapelle Dresden gilt als das älteste durchgängig musizierende Orchester der Welt und zählt nach wie vor zu den besten Klangkörpern überhaupt. Ihr Vorgänger, die Königliche Hofcantorey, wurde von Moritz von Sachsen bereits 1548 gegründet. Anfang des 17. Jahrhunderts begann die Staatskapelle Opernaufführungen zu begleiten und wurde später das Orchester der Sächsischen Staatsoper (Semperoper). Musikdirektoren waren unter anderen Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner sowie als Assistent Richard Wagner. Seit September 2007 ist Fabio Luisi Generalmusikdirektor.
Die Dresdner Philharmonie, das Konzertorchester der Stadt, wurde 1870 gegründet und ist ebenfalls international geachtet. Bis 1915 trug es den Namen „Orchester des Gewerbehauses Dresden“. Chefdirigenten in jüngerer Zeit waren unter anderen Kurt Masur und Marek Janowski. Derzeitiger Chefdirigent ist Rafael Frühbeck de Burgos.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) enthalten die berühmtesten staatlichen Museen der Stadt. Zahlreiche einzelne Exponate ziehen international Besucher an oder werden weltweit an andere Museen und Ausstellungen verliehen. Eine zentrale Einrichtung der Kunstsammlungen wird wieder das Dresdner Schloss, bei dem der Wiederaufbau aber voraussichtlich erst 2013 vollständig vollendet sein wird. Neben diesem befinden sich noch zahlreiche Museen im Zwinger.
Die Gemäldegalerie Alte Meister befindet sich im Semperbau des Zwingers. Der Standort des Museums liegt dort seit 1855. Das berühmteste Exponat dieser Galerie ist die Sixtinische Madonna von Raffael, die ursprünglich 1512/13 als Altarbild gemalt wurde. Mit weiteren Werken unter anderen von Rembrandt, Rubens und Canaletto führt die Galerie Bilder der Renaissance und des Barock. Der Begriff „Alte Meister“ soll dabei die epochale Abgrenzung zu den Malern der Galerie Neue Meister späterer Epochen schaffen.
Zu den Neuen Meistern zählen Maler wie Caspar David Friedrich, Max Liebermann, Max Slevogt, Otto Dix und Künstler der Gruppe Brücke. Damit führt die Galerie Werke der Romantik, des Impressionismus und des Expressionismus. Im Gegensatz zu den Alten Meistern hatten bei den Künstlern dieser Galerie sehr viele einen persönlichen Bezug zu Dresden, indem sie an der Kunstakademie studierten, lehrten oder hier lebten. Die Galerie Neue Meister reißt als einziges großes Museum die Moderne der Bildenden Künste an. Im Semperbau des Zwingers ist seit dem 4. April 2007 das Gemälde „Tante Marianne“ von Gerhard Richter zu sehen. Der aus Taiwan stammende Besitzer Pierre T. M. Chen, der das Gemälde im Juni 2006 bei Sotheby’s in London ersteigerte, stellt es nun der Galerie Neue Meister dauerhaft als Leihgabe zur Verfügung.
Weitere Einrichtungen der Kunstsammlungen sind das Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, das Kupferstichkabinett mit dem Josef-Hegenbarth-Archiv, das Museum für Sächsische Volkskunst, die Porzellansammlung – eine Sammlung Meißner Porzellan, die Puppentheatersammlung, die Skulpturensammlung und die Kunsthalle im Lipsius-Bau.
Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Frauenkirche. Nach der Zerstörung Dresdens am 13./14. Februar 1945 standen nur zwei Seitenmauern um ihren Trümmerberg. Zwischenzeitlich Mahnmal des Krieges, ist diese immer Symbol der Stadt geblieben. Zweieinhalb Jahre nach dem Wiederaufbau im Oktober 2005 haben bereits fünf Millionen Menschen die Frauenkirche besucht.
Kulturelle Wahrzeichen der Stadt sind die Semperoper und der Zwinger mit ihrer weltweiten Berühmtheit. Die Semperoper wurde von 1977 bis 1985 nach Originalplänen des zweiten Opernbaus (1878 bis 1945) von Gottfried Semper wieder errichtet. Sie ist ein Bauwerk des Historismus und trägt vor allem Elemente des Klassizismus. Der Zwinger ist im Wesentlichen noch im Original erhalten. Er wurde von 1711 bis 1722 im barocken Baustil als Ort für die königlichen Fest und Kunstausstellungen auf einer ehemaligen Bastion der Stadtfestung errichtet. Auf der Südseite blieben dabei die Reste der Stadtmauer erhalten. Hier steht das Kronentor, das der königlichen Krone nachempfunden ist. Als eines der ersten Gebäude wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und restauriert.
Zusammen mit dem Italienischen Dörfchen, der Altstädtischen Hauptwache und der Hofkirche bilden der Zwinger und die Semperoper die architektonische Einheit des Theaterplatzes.
Die Brühlsche Terrasse erstreckt sich in der Innenstadt entlang des Elbufers. Sie ist eine Zusammenstellung aus mehreren Bauwerken und befindet sich auf der alten Stadtbefestigung etwa zehn Meter über der Elbe. Die Kasematten, die ehemaligen unzugänglichen Wehranlagen der Stadt, unter der Terrasse sind in Form eines Museums begehbar. Gebäude, die zur Brühlschen Terrasse gezählt werden, sind zum Beispiel das Albertinum, die Hochschule für Bildende Künste Dresden und die Sekundogenitur. Am östlichen Ende befinden sich die Jungfernbastei und der Brühlsche Garten.
Das Dresdner Residenzschloss war Wohnsitz der sächsischen Kurfürsten und später Könige. Es ist im Verlauf seiner Geschichte häufig erweitert und verändert worden. Es weist daher sehr viele Baustile in verschiedenen Flügeln und Teilen des Gesamtbauwerks auf. Die ältesten Strukturen lassen sich auf Stichen des 15. Jahrhunderts erkennen. Der Georgenbau ist dabei einer der wenigen erhaltenen Renaissancebauten in Dresden. Der Wiederaufbau des Schlosses begann 1986 und wird voraussichtlich 2013 abgeschlossen sein. Als erstes eigenständiges Element der Schlossanlagen konnte der Stallhof fertiggestellt werden. Zur architektonischen Einheit des Schloßplatzes zählen noch die Hofkirche (siehe unten), der Fürstenzug und das erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Ständehaus.
Am Rand der Innenstadt befindet sich der Große Garten, ein Park mit Merkmalen barocker Gartenbauweise und symmetrischer Wegführung, allerdings mit freien Verläufen von Bewaldung. In diesem befindet sich das Sommerpalais. Der Große Garten gehörte nicht zum Weltkulturerbe.
Am Rande von Dresden, direkt an der Elbe, liegt das Schloss Pillnitz. Dieses besteht aus drei Palais im barocken und chinamodischen Baustil und wurde als Sommerresidenz genutzt. Das Palais an der Elbseite besitzt die berühmte Treppe zur Elbe, über die es möglich war, aus der Innenstadt per Gondel an diesem Schloss zu landen. In die europäische Geschichte ging es über die Pillnitzer Deklaration ein.
Eines der Gebäude der Moderne ist der Ufa-Kristallpalast des Architekturbüros Coop Himmelb(l)au. Dieses mittlerweile bekannte Büro baute mit diesem Gebäude sein erstes großes Projekt. Es gehört trotz nutzungsbedingter Kompromisse zum Dekonstruktivismus, was vor allem am großen Glaskubus des Baus zu erkennen ist.
Die Albertbrücke ist vom Blauen Wunder stromabwärts die nächste Brücke. Sie wurde als letzte der alten Steinbrücken angelegt.
Die Carolabrücke folgt etwa 640 Meter weiter. Sie war ursprünglich eine auf steinernen Pfeilern ruhende Bogenbrücke mit Bögen aus Stahlfachwerk, wurde aber nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg durch eine Spannbetonbrücke ersetzt. Diese trägt mit der vierspurigen B 170 eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen der Stadt und zudem einen separaten Gleiskörper der Straßenbahn. Zu DDR-Zeiten trug sie den Namen Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke.
Die bekannteste Skulptur in Dresden ist der Goldene Reiter, ein Abbild August des Starken im römischen Schuppenpanzer hoch zu Ross. Er scheint als König von Polen in Richtung Warschau zu reiten. Das Denkmal befindet sich auf der Hauptstraße in der historischen Neustadt. Das Modell stammt vermutlich von Hofbildhauer Jean Joseph Vinache (1696–1754). Der Kanonenschmied Ludwig Wiedemann (1690–1754) trieb die Figuren 1733 in Kupfer. Im gleichen Jahr starb August der Starke und erlebte die Aufstellung seines Denkmals nicht mehr. 1735 wurde die erste Feuervergoldung aufgebracht, die Denkmalweihe fand am 26. November 1736 statt. Die Figuren sind heute mit Blattgold beschichtet.
Zentral auf Altstädter Elbseite liegt der Große Garten, in dem der Zoologische Garten Dresden, die Parkeisenbahn (ehemalige Pioniereisenbahn), der Botanische Garten der TU Dresden und der Carolasee liegen. Der Große Garten ist im Grundriss rechteckig, 1,9 Kilometer lang und 2 Quadratkilometer groß. An den Großen Garten schließen sich weitere Parkanlagen wie die Bürgerwiese und der Blüherpark an. Auf der Neustädter Elbseite rechtsseitig der Albertbrücke liegt der in den 1930er Jahren angelegte Rosengarten (Rosengarten Ferienwohnungen | Rosengarten Reisetipps).
[ source: Wikipedia ]
Landkarte und Wegbeschreibung für Dresden
Durch das nordwestliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn 4 Richtung Görlitz beziehungsweise Chemnitz - Erfurt. Von dieser zweigen im äußersten Norden der Stadt die Autobahn 13 in Richtung Berlin und westlich von Dresden die A 14 nach Leipzig ab.
Die neue A 17 beginnt im Westen von Dresden und tangiert die Stadt südlich. Sie ist gleichzeitig die Europastraße 55 und führt durch das Erzgebirge nach Prag. Unter zwei Dresdner Stadtteilen verläuft die A 17 in Tunnels. Die Autobahn ist besonders bedeutend für den LKW-Fernverkehr in Nord-Süd-Richtung, konnte aber auch die Hauptstraßen der Stadt im Berufsverkehr entlasten, da sie parallel und nah zum Verdichtungsraum um Dresden verläuft und dadurch Pendlern aus Pirna und Heidenau nutzt. Kritisiert wurden die hohen Kosten der neuen Straße sowie die damit verbundene Förderung der Zersiedelung. Durch die neu erschlossenen Wohnungsstandorte würden langfristig neuer Pendlerverkehr erzeugt und Entlastungen wieder wettgemacht. Auch der Einfluss auf die Luftzufuhr der Stadt wurde kritisch gesehen.
Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: Die B 6, die B 97, die B 170, die B 172 und die B 173. Für die Stadt direkt gibt es acht Autobahnauffahrten. Sie gilt mit vielen vierspurigen Straßen und in den letzten Jahren stark gestiegenen, vergleichsweise hohen Reisegeschwindigkeiten inzwischen als autofreundlich.
Reise Insidertipps für Dresden
Eine Reise nach Deutschland ist nicht fertig ohne einen Besuch in Dresden!
Von Janet Wagner, Dec 2009
Dresden is absolutely lovely. You must do the night tour of the city with the Duke. He is priceless!
Von Laura Posey, Oct 2010
The last time I was in Dresden was about 20 years ago, just about 1 year after the wall came down. It was beautiful then and is supposed to be beautifully restored now. Definitely well worth a visit.
Von Evi Schwarzbaecker-Botica, Oct 2010
I was born and raised in east germany in the erzgebirge
not far from Chemnitz and Dresden...Christmas is a wonderful time to go there and visit, there are many ski slopes , the christmas decorations in peoples houses are beautiful, the christmas markets are soooo pretty and have so much good food and the gluehwine is delicious and keeps you warm. They sell glass, woodart, porcellain, clothes, food just about everything!! if you have the chance to go, it is sooo worth it !!!
Von Denise Pinheiro, Sep 2009
I absolutely love Dresden and the small villages along the Elbe River.....Wunderbar!!
Von Colleen Schumacher Parker, Nov 2009
One of the most beautiful places especially the ride in the tour bus.
Von Maria E. Staedtler, Oct 2010
Lived there 11 years ago, however haven't been back since. It was beautiful then and I'm sure it's even better now!
Von Andrea Larkin, Oct 2010

Dresden
[ Quelle: Flickr]
Populäre Ausflugsziele in und um Dresden
Katholische Hofkirche Sachsen
[ Quelle: Wikipedia ]
Auch als Dreifaltigkeitskirche bekannt, ist die Hofkirche eines von Dresdens bekanntesten Wahrzeichen. Sie wurde 1738-1751 vom Architekten Gaetano Chiaveri erbaut. Den Bau in Auftrag gegeben hatte Friedrich August II., Herzog von Sachsen und König von Polen; die Kirche enthält das Herz seines Vaters, des Königs August des Starken sowie die sterblichen Überreste 49 anderer Mitglieder der Familie Wettin bzw. von Eingeheirateten wie Prinzessin Maria Carolina von Savoyen, Ehefrau von Anton von Sachsen, der auch hier begraben liegt.
Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und erst Mitte der 1980er unter dem ostdeutschen Regime restauriert. Heute ist sie die Kathedrale der Diözese Sachsen-Meißen. Sie ist Sachsens größte Kirche und enthält die größte und letzte Orgel von Silbermann.
Semper-Oper
[ Quelle: Wikipedia ]
Die Semperoper ist eines der wichtigsten historischen Gebäude in Dresden, und sie ist eines der wohl schönsten Opernhäuser der Welt. Sie ist die Heimstatt der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Konzertsaal der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Erbaut hat sie 1841 der Architekt Gottfried Semper; sie ist das einzige Spielhaus, das den Namen seines Architekten trägt.
Das Gebäude ist in einem Stil gehalten, der viel diskutiert wird - er enthält Elemente aus der Frührenaissance, dem Barock, aber auch Säulen im korinthischen Stil wie sie für das klassische Griechenland (oder Klassizismus) typisch waren. Wahrscheinlich ist es noch der beste Ausdruck, von Eklektizismus zu sprechen, in dem eben Elemente verschiedener Perioden kombiniert werden, wie es zu jener Zeit gang und gäbe war.
Die Semper-Oper ist auch in ihrem Inneren von großer Schönheit. Alle Räume und Korridore sind mit Malerei und Stuck reich verziert. Der Hauptsaal bietet vier verschiedene Klassen an Sitzen mit Platz für insgesamt 1300 Gäste. Die Akustik ist an jedem Platz großartig, besser sogar als in La Scala.
Außerhalb der Probezeiten und Aufführungen, fast täglich, können Führungen durch die Semperoper gemacht werden (auch auf Englisch); Kosten: €8 für Erwachsene, €4 ermäßigt.
Dresdner Frauenkirche
[ Quelle: besuchen-sie-dresden.de ]
Die Frauenkirche ist ohne Zweifel eines der schönsten Wahrzeichen von Dresden. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet und im Feuersturm über Dresden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Als Wahrzeichen und Symbol der Versöhnung früher feindlich gesinnter Mächte wurde sie wieder aufgebaut. Einmal im Monat wird ein anglikanischer Gottesdienst in der Frauenkirche abgehalten, mit Kirchenleuten von St. George's Anglican Chaplaincy in Berlin.
Die Kirche kann während der Öffnungszeiten mit Messen und anderen Gottesdiensten gratis besucht werden. Führungen und der (anstrengende) Aufstieg in die Kuppel sind gegen Gebühr möglich.
Dresdner Zwinger
[ Quelle: Wikipedia ]
Der Dresdner Zwinger ist ein Palast und ein bekanntes Monument deutscher Barockarchitektur. Er war früher Teil der Dresdner Festung, deren Außen Mauer erhalten geblieben ist. Der Zwinger war jener Teil einer Burgfeste, wo, zwischen Außen Mauer und innerer, wesentlicher Befestigungsmauer, die Kanonen aufgestellt wurden. Der Dresdner Zwinger wurde erst dadurch eingeschlossen, dass der Semperflügel (ein neoklassisches Gebäude von Gottfried Semper) errichtet wurde, um die Gemäldegalerie Alte Meister aufzunehmen. Die Galerie ist rund um die Welt bekannt für ihre Sammlung an Meisterwerken von solchen Künstlern wie Albrecht Dürer, Hans Holbein, Lucas Cranach, Rafael und Tizian. Der Zwinger beinhaltet auch die Rüstkammer, Porzellansammlung und Glockenspiel, Mathematisch-Physikalischen Salon und Zoologisches Museum.
Das Gelände ist täglich von 6:00-23:00 Uhr geöffnet; Öffnungszeiten der Museen und Eintrittspreise variieren.
Gartenstadt Hellerau
[ Quelle: Wikipedia ]
Die Gartenstadt von Hellerau, damals ein Vorort von Dresden, wurde 1909, Prinzipien folgend, die der britische Reformer Ebenezer Howard postuliert hatte, gegründet. Sie wurde von bekannten Architekten und Künstlern geschaffen, darunter Hermann Muthesius, Heinrich Tessenow, Theodor Fischer und Wilhelm Kreis. Im Jahr 1911 baute Tessenow das Hellerau Festspielhaus für den Schweizer Musikerzieher Émile Jaques-Dalcroze; Hellerau wurde ein Zentrum des Modernismus von internationalem Rang, bis der Erste Weltkrieg ausbrach. Während des Dritten Reiches war die Gegend berüchtigt.
1950 wurde Hellerau in die Stadt Dresden eingegliedert. Heute wird die Reformarchitektur der Stadt als exemplarisch anerkannt; 1990 wurde die Gartenstadt Hellerau zu einem Schutzgebiet.
Dresdner Schloss
[ Quelle: Wikipedia ]
Das Dresdner Schloss oder Dresdner Residenzschloss ist eines der ältesten Bauwerke in Dresden; es war die Residenz der Herzoge (1547-1806) und Könige (1806-1918) von Sachsen. Eine der faszinierendsten Qualitäten des Schlosses ist die Vielzahl architektonischer Stile, von Romanik bis Barock, die sich alle in ihm finden lassen.
Ein Luftangriff 1945 hinterließ praktisch nichts als eine Hülle von dem Schloss übrig. Der Wappenraum, Juwelenraum, Silberraum und Bronzeraum wurden alle zerstört. Glücklicherweise überstanden wenigstens die Sammlungen, die in den frühen Kriegsjahren auf die Feste Königstein verlegt worden waren, den Krieg. In den ersten 15 Jahren nach Kriegsende wurden keine Versuche unternommen, das Gebäude zu restaurieren; nur ein Dach wurde 1946 ersatzweise aufgesetzt. Während der 1960er Jahre begann die Restauration, angefangen beim Einsetzen neuer Fenster. Seitdem ist ein erstaunlicher Fortschritt zu erkennen. Das berühmte Grüne Gewölbe
, das unter anderen unschätzbaren Dingen auch die Schätze der sächsischen Monarchie enthält, wurde 2005 wiedereröffnet. Der Wiederaufbau ist noch nicht abgeschlossen.
Öffnungszeiten: April-Oktober täglich 10:00-18:00 Uhr. November-März täglich 10:00-17:00 Uhr.
Eintritt: Erwachsene €4, ermäßigt €2.
Grünes Gewölbe
[ Quelle: Germany Tourism ]
Das berühmte Grüne Gewölbe in Dresden, begründet 1560 von Herzog Augustus, ist Europas reichstes und prächtigstes Museum einer Schatzkammer. Seit der Wiedereröffnung 2006 können Besucher des Residenzschlosses die gesammelten Schätze der Herzöge und Könige von Sachsen hier wieder, in noch prachtvollerem Ambiente, bewundern.
Die Schatzkammer der Herzöge und Könige von Sachsen: Die geheime Aufbewahrungsstätte
aus sieben Räumen wurde gegen 1550 geschaffen. Man denkt, dass sie nach 1572 wegen des Malachitgrüns auf diversen ihrer architektonischen Elemente als Grünes Gewölbe bekannt geworden war. Die Sammlung beinhaltet Meisterwerke von Schmuck und Goldschmiedearbeiten, exquisite Schätze aus Bernstein und Elfenbein, juwelenbesetzte Gefäße und fein gearbeitete Bronze-Statuetten. Das neue Grüne Gewölbe liegt im ersten Stock des Westflügels; das historische Grüne Gewölbe befindet sich im Erdgeschoss. Die unschätzbar wertvollen Schätze in den historischen Räumen werden in Wandverbauten und auf verzierten Tischen präsentiert, so dass die Besucher auch die Pracht der Schatzkammer, selbst ein barockes Kunstwerk, von Nahem betrachten können.
Öffnungszeiten: geöffnet täglich außer Montag, von 10:00-19:00 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr).
Eintritt: Bitte beachten Sie, dass für das Grüne Gewölbe eine Ticketreservation notwendig ist. Die Zahl an Besuchern ist auf 100 pro Stunde beschränkt, um die Ausstellung gut präsentieren zu können. Einlass erfolgt zu festgelegten Zeiten, stets zur vollen und halben Stunde, mit einem Zeitrahmen von 15 Minuten. Gebühr: €12 (inkl. Gebühr für die Vorbuchung und Audioguide) Es gibt keine Ermäßigungen außer für Kinder unter 7 Jahren oder Schwerbehinderte. Für das neue "grüne Gewölbe"" ist keine Ticketreservierung notwendig.
"Sächsisches Volkskunstmuseum und Puppentheater-Sammlung
Das Volkskunstmuseum in Sachsen, eröffnet 1913, ist im Jägerhof-Palast in Dresden Neustadt untergebracht, nur einen Steinwurf von der Elbe entfernt. Über drei Stockwerke verteilt gibt es einen reichhaltigen und vielfältigen Einblick in die Bräuche und Traditionen der Region. Zu den Ausstellungsobjekten gehören: handgeschnitzte Holzmöbel, geschmiedete Objekte aus Metall, Zinnguss, Töpferei, Glasbläserkunst, Holzdreherei, Schnitzerei, Kunst und Handwerk von Bergwerkskumpeln, Spitze und Klöppelei aus dem Erzgebirge, traditionelle sorbische Tracht und Seiffen-Spielzeug. Die Puppentheater-Sammlung ist eine der größten der Welt mit über 50000 Stücken aus Europa und Asien. Die Objekte reichen von 200 Jahre alten Marionetten und Handpuppen wie sie bei lokalen Jahrmärkten verwendet wurden zu Figuren aus dem Bauhaus-Theater und modernen Figurenpuppen. Für ein besonderes Erlebnis, besuchen Sie die Weihnachts- oder Oster-Ausstellungen.
Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Führungen nach Voranmeldung.
Eintritt: Erwachsene €3, ermäßigt €2, Kinder unter 16 Jahren gratis.
Dampfschiff-Fahrten auf der Elbe
[ Quelle: Dresden ]
Dampfschifffahrten auf der Elbe werden von der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft angeboten. Diese besitzt mit acht historischen Raddampfern die älteste und größte Flotte solcher Schiffe der Welt, die von zwei modernen Salonschiffen komplettiert wird. Der Flussabschnitt den sie befährt reicht von Seusslitz nahe Meißen über Dresden nach Cecin (Tschechische Republik).
Die Ausflüge im Angebot inkludieren Panoramafahrten durch die sächsische Schweiz und das sächsische Elbland, kurze Fahrten zu Schloss Pillnitz, Städtereisen, Jazz- und Dixieland-Fahrten und Sommernachtsfahrten mit Tanz. Außerdem gibt es Nachmittags-Kaffeefahrten mit so viel Kaffee und Kuchen wie gewünscht und spezielle Überraschungsfahrten
, deren Ziel erst bei Abfahrt bekanntgegeben wird.
Besuchen Sie die Website der Sächsischen Dampfschifffahrt für Fahrpläne und Ticketpreise.
Kabelbahnen
[ Quelle: Wikipedia ]
Die Hänge am Elbufer in Loschwitz sind wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres wunderbaren Blicks auf das Elbtal schon immer unter den beliebtesten Wohngebieten Dresdens gewesen. Der Körnerplatz ist der Ausgangspunkt zweier Kabelbahnen: die Schwebebahn, die von 1898 bis 1901 gebaut wurde, als älteste Schwebebahn der Welt gilt und den Passagier in viereinhalb Minuten zum Aussichtspunkt Schöne Aussicht bringt. In der Standseilbahn erreicht der Tagesausflügler das beliebte Restaurant Luisenhof in Weißer Hirsch, einem Teil der Stadt der 100 Meter höher liegt als der Körnerplatz.
Ticketpreise/Betriebszeiten: Rundtrip €4 für Erwachsene, €3 ermäßigt. Für Betriebszeiten, besuchen Sie die Website.
Grosser Garten
[ Quelle: Dresden Tourism Bureau ]
Der Große Garten ist ein Park im Barockstil in Dresden. Er hat längliche Form und bedeckt ein Gebiet von 2 km2 in zentraler Lage. Er wurde 1676 als Jagdreservat gegründet und ist seit 1814 ein öffentlicher Garten. Wege durch den Park führen in symmetrischer Anlage durch das gesamte Gebiet. Der Palast an der Stelle, an der die großen Wege durch den Park zusammenführen ist ein frühbarockes Juwel. Er wird noch heute für festliche Anlässe in grüner Umgebung genutzt. Die Freiluftbühnen und das Puppentheater sind beliebte Attraktionen im Sommer. Andere Attraktionen sind der Botanische Garten und der Zoo oder die Transparente Fabrik zur Produktion von Volkswagen-Luxuslimousinen am Rand des Parks, ein Symbol der Moderne. Jung wie Alt nutzen gerne die Park-Eisenbahn, die traditionell von Dresdner Schulkindern bedient wird, für die Reise in die weite Erlebnislandschaft des Parks.
Pillnitzer Palast und Park
[ Quelle: Dresden Tourism Bureau ]
Pillnitz ist eine wundervolle Mischung aus Fluss- und Weingartenlandschaft, idyllischem Park und einem Trio einzigartiger, faszinierender Gebäude. Das Obere Schloss liegt wie eine Reflektion des Palasts am Fluss am oberen Teil des Parks. Beide bieten eine Mischung aus barocken und Chinoiserie-Stilen. Die zwei asiatisch inspirierten Paläste stehen beiderseits des Neuen Palasts, erbaut von Architekt Christian Friedrich Schuricht. Seine schönsten Elemente im Innenraum sind die gewölbte Halle im reinsten klassischen Stil und die dekorativen Wand- und Deckenmalereien. Zusammen bilden die drei Gebäude ein eindrucksvoll harmonisches architektonisches Ensemble.
Der schönste Aspekt von Pillnitz aber ist der wunderbare Park, der seiner Ursprungsplanung als Lustgarten immer noch gerecht wird. Trotz ständiger Veränderungen über die Jahre haben die 28 Hektar Grund nichts von ihrer früheren Pracht verloren und sind immer noch ein wunderbares Monument der Landschaftsgärtnerei über die Jahrhunderte. Der Vorläufer seiner intimen Heckengärten, ein Labyrinth gestutzter Hecken gleich gegenüber dem Neuen Palast, war von der unglücklichen Fürstin von Cosel selbst gestaltet worden.
Die Weinbergkirche ist ein charmantes Gebäude mit hohem Dach, das sich eindrucksvoll aus den Weingärten erhebt. Die landschaftlich reizvollste Route zum Pillnitzer Palast ist die Bootsfahrt entlang der Elbe, wie zu Zeiten August des Starken. Der Anblick der Reflektion des Schlosses im Wasser nimmt den Besucher zurück in die Tage barocken Glanzes.
Öffnungszeiten und Eintritt nach Attraktion unterschiedlich.
Nützliche Webseiten
Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Dresden. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.
Mehr über die Geschichte von Dresden
Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals in einer erhaltenen Urkunde genannt: Acta sunt hec Dresdene. Das in Dresden ausgestellte Schriftstück befasst sich mit einer Gerichtsverhandlung wegen Schleifung der Burg Thorun auf dem Burgwartsberg, der im Gebiet der Stadt Freital (Freital Ferienwohnungen | Freital Reisetipps) südlich von Dresden zwischen Potschappel und Pesterwitz liegt. Die damalige Bezeichnung „Dresdene“ war vermutlich vom slawischen Begriff „Drežďany“ („Auwaldbewohner“, Mehrzahlform) abgeleitet, mit dem ursprünglich die Bewohner des Ortes bezeichnet worden waren. In einer Urkunde von 21. Januar 1216 wird Dresden bereits als Stadt erwähnt: Acta sunt hec … in civitate nostra Dresdene.
Bei der Erlangung des Stapelrechts am 17. September 1455 war Dresden noch eine recht unbedeutende Stadt, wurde jedoch nach der Leipziger Teilung der wettinischen Länder 1485 für Jahrhunderte herzogliche Residenzstadt der sächsischen Herrscher und erfuhr mit der Erhebung des wettinischen Herrschaftsbesitzes zum Kurfürstentum und Königreich eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum. Durch den Übergang der kurfürstlichen Würde innerhalb des Hauses Wettin (Wittenberger Kapitulation) wurde die Stadt zur Hauptstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In dieser Zeit wurden auch wichtige kulturelle Einrichtungen begründet, die bis in die Gegenwart die besondere Geltung der Stadt ausmachen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dresden nie geplündert oder zerstört, aber durch Pest und Hunger sowie die allgemeine wirtschaftliche Stagnation in seiner Entwicklung gestört. Die Geschichte seit dem Dreißigjährigen Krieg ist dann sehr wechselvoll: Zum einen entstanden die weltbekannten Bauwerke und Parkanlagen; auf der anderen Seite war die Stadt in fast alle großen europäischen Kriege verwickelt und wurde dabei mehrfach in Mitleidenschaft gezogen.
Nach der politischen Wende 1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde Dresden wieder die Hauptstadt des neu errichteten Freistaates Sachsen. In der Stadt wurden nochmals einige alte Gebäude abgerissen. Viele andere wurden jedoch mit Hilfe steuerlicher Subventionen wieder restauriert. Viele Gebiete Dresdens gelten daher als Beispiele für die gelungene Restaurierung von Baudenkmälern und stehen als Gesamtensembles unter Denkmalschutz.
[ source: Wikipedia ]
Was macht diesen Live Like a German Dresden Reiseführer so besonders?...
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